Achtsames Laufen - Mindful Running

Achtsames Laufen - Mindful Running

Was bedeutet Achtsamkeit

Achtsamkeit (Mindfullness) beinhaltet mehr als nur Aufmerksamkeit. Achtsamkeit ist ein Zustand besonderen Bewusstseins, wo du nicht nur körperlich, sondern auch mental nicht im Gestern, nicht im Morgen, sondern nur im Moment verweilst und bewusst den Augenblick wahrnimmst. Achtsam sein bedeutet, im Geiste hellwach zu sein und die Aufmerksamkeit auf das gegenwärtige Erleben zu richten, ohne sich jedoch - im Gegensatz zur Konzentration - auf ein bestimmtes Objekt zu fokussieren und dadurch den Rest der Welt auszuklammern. In der Achtsamkeit hat die gesamte Fülle deiner Wahrnehmung Platz. Du achtest den Moment, aber ohne ihn zu bewerten. Das schafft eine befreiende Distanz zu deinen eigenen Gefühlen und Gedanken, löst innere Probleme auf, hilft dir dich selbst und deine Umgebung zu akzeptieren, um so zu mehr Zufriedenheit und Freude am Leben zu gelangen.

Achtsamer Alltag

Die Achtsamkeitslehre hat ihren Ursprung im Buddhismus. Achtsamkeitspraxis wird seit den 1970er Jahren in der westlichen Welt aber auch unabhängig vom religiösen Unterbau in der Verhaltenstherapie oder einfach nur als Bestandteil einer gesunden Lebensführung gelehrt. Läuft auch dein Alltag auf Autopilot? Du stehst auf, du duscht, denkst dabei an den Termin im Büro, an den Streit mit deiner Freundin, aber nimmst kaum wahr, wie gut sich das Wasser auf deiner Haut anfühlt. In unserer beschleunigten Welt sind viele Menschen mit ihren Gedanken ständig abwesend, verweilen in der Vergangenheit oder in der Zukunft, kreieren Probleme im Kopf und versinken im geistigen Chaos. Wenn du achtsam bist, bist du hingegen voll da. Du beobachtest deine Gefühle und registrierst sie bewusst. Das hilft dir, deine automatischen Denk- und Verhaltensmuster zu erkennen. Dadurch hast du die Möglichkeit, sie zu verändern und dich vor unüberlegten Handlungsimpulsen zu schützen. Das Resultat ist ein gelassenerer Umgang mit Stress, die Möglichkeit Konflikte anders zu verarbeiten und die Fähigkeit, die schönen Momente des Lebens bewusst wahrzunehmen und zu genießen. Achtsames Verhalten kannst du lernen, dafür gibt es zahlreiche Bücher, aber auch Kurse und Videos im Internet.

Achtsames Laufen

In der buddhistischen Meditationspraxis ist die Gehmeditation weit verbreitet. Beim achtsamen Gehen ist der Weg das Ziel. Du nimmst die Natur, das Rascheln der Blätter, das Zwitschern der Vögel, die Sonnenstrahlen auf der Haut anders wahr, wenn du achtsam gehst. Jeder Schritt, den du bewusst gehst, beruhigt deine Gedanken. Den gleichen Effekt hat auch achtsames Laufen. Laufen ist als Sport bei Männern zu Recht sehr beliebt, weil regelmäßiges Laufen gut für die körperliche Gesundheit ist. Wenn du achtsam läufst, wirst du erleben, dass auch Laufen dich in einen meditativen Zustand voll innerer Klarheit versetzen kann. Bewegung ist also tatsächlich die beste Therapie, nicht nur für deinen Körper, sondern auch für deinen Geist.

Tipps für die Praxis

Vor dem eigentlichen Training ist es wichtig, dass du dich entspannst, in dich hinein hörst, dich fragst, wie sich dein Körper gerade anfühlt. Schließe deine Augen und wandere gedanklich von den Füßen bis zum Kopf. Versuche dich mit jeder Ausatmung weiter zu entspannen. Achte auch auf deine Gedanken, lass sie kommen und lass sie wieder gehen. Dafür kannst du dich auf eine Bank oder ins Gras setzen oder auch an einen Baum lehnen. Dann positioniere dich, achte genau darauf, wie du stehst, atme dreimal tief ein und aus, und los geht’s. Während du läufst, hörst du keine Musik und denkst nicht daran, was du nach dem Laufen erledigen musst, sondern verweilst im Augenblick, achtest auf deinen Atem, deine Körperempfindungen und spürst ganz bewusst den Boden unter deinen Füßen. Du kannst deine Aufmerksamkeit auch auf die Umgebung richten und auf die Farben und Geräusche der Natur achten. Du läufst ruhig und gleichmäßig. Es geht nicht darum möglichst schnell und möglichst weit zu laufen. Dein Ziel ist es, den Lauf mit wachen Sinnen wahrzunehmen und zu genießen.

Anfangs wird dir dies vielleicht nicht leicht fallen. Der Mensch ist es gewohnt jeden Reiz, jeden Eindruck unmittelbar zu bewerten und in eine Schublade zu packen. Wer achtsam läuft wird zum Beobachter, nimmt alles wahr und akzeptiert es so wie es ist. Das führt langfristig zu mehr Gelassenheit im Umgang mit sich selbst und anderen und stärkt die Konzentration.
Viele nutzen Sport aber vor allem, um sich auszupowern, Dampf abzulassen, Entschleunigung ist eher ein Fremdwort für sie. Für den Einstieg in eine andere Art des Laufens kann es hilfreich sein, den Prozess durch die Kraft der Natur zu unterstützen, zum Beispiel mithilfe eines CBD-Öls. CBD ist anders als THC ein nicht psychoaktives Cannabinoid. CBD kann dir helfen, Verspannungen zu lösen und innere Unruhe zu reduzieren, damit dich leichter auf eine neue Erfahrung einlassen kannst.

Über die positiven Eigenschaften des Premium CBD-Öls von Yunos, das aus der für den Anbau in Deutschland zugelassenen Cannabis Sativa Pflanze extrahiert wird, beraten wir dich gerne im Chat.